Archimedische Spirale

Rotierende Körper und Spiralen standen im besonderen Interesse des griechischen Mathematikers Archimedes . Zur Bewegung von Wasser erfand er eine, in einem hölzernen Rohr mit Muskelkraft betriebene Spirale, mit der große Wassermengen über eine geringe Höhe angehoben werden konnten. Neuerdings in Metall gefertigt, stehen solche Konstruktionen noch heute im Einsatz. Im Orient ist die Archimedische Spirale ein wichtiges Gerät zum Hochpumpenvon Wasser zur Bewässerung der Felder. Mittels der Spirale kann aber auch zähflüssiges Material, Beton und Getreide von tieferen in höhere Behälter gepumpt oder auch einfach nur gemischt werden.

Das spielerisch nach oben beförderte Wasser fließt über einen Kalkstein ab und erzeugt eine bizarre Verwitterungsform, den Karst. Die Ursache ist einfache Chemie: Wasser (H2O) reagiert mit dem Kohlendioxid aus der Luft (CO2) zu Kohlensäure (H2CO3), eine schwache Säure, die man auch in erfrischenden Getränken schätzt.

CO2 + H2O ↔ H2CO3

Kommt das kohlensäurehältige Wasser (H2CO3) mit Kalk (CaCO3) in Kontakt, so wandelt sich Kalk in alciumhydrogencarbonat (Ca[HCO3]2) und wird löslich.

Das Kalkgestein verwittert.

 

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