Holz vor der Hütten

Neben dem Salzbergbau bildete die Forstwirtschaft einen entscheidenden Wirtschaftsfaktor im Salzkammergut. Die ungeheuren Holzmengen, die man zur Feuerung der Salzsudpfannen benötigte, mussten mühsam in den steilen Waldhängen geschlägert und per Schlitten, mit Pferdefuhrwerken oder auf dem Wasserweg aus den verwinkelten Tälern herangeschafft werden. Wegen der großen Entfernungen zwischen dem „Arbeitsplatz" und den Wohnorten verbrachten die Holzknechte ihre Arbeitswoche in einfach gezimmerten und spartanisch eingerichteten Hütten, den so genannten „Holzknechtstuben". Eine davon - sie stammt aus dem Weißenbachtal und hat bereits um 1820 existiert - hat man an diesen Platz versetzt und zum Goiserer Holzknechtmuseum ausgestaltet: Es vermittelt einen lebendigen Eindruck vom rauen Arbeitsalltag der Holzknechte.

Erkundigen Sie sich in der Tourismus-Information: Manchmal können Sie hier die kräftig „g'schmalzene" Hauptmahlzeit der Forstleute, die „Holzknechtnocken", verkosten. Rund um Bad Goisern entdecken Sie heute noch zahlreiche Raritäten aus dem Forstwesen - z. B. die mächtige, sieben Meter hoch aufgemauerte Chorinskyklause im Weißenbachtal, die im Sommer noch gelegentlich „geschlagen" wird, oder das Freilichtmuseum Anzenaumühle.

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